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Der Mediator - Konfliktvermittler


Mediator/in - Als Streitschlichter auf Erfolgskurs


Mediator
Mediator Ausbildung
Mediator
Mediator Ausbildung

Konflikte gibt es überall, ob im Berufsleben oder in der Familie. Wo mehrere Menschen aufeinander treffen entstehen automatisch Konflikte. Da viele Menschen nicht mehr in der Lage sind, diese Konflikte zu lösen, ist professionelle Hilfe gefragt. Mediatoren haben es sich zum Beruf gemacht, Konflikte zu lösen und Streit zu schlichten.

Mediator, ein garantiert krisensicherer Beruf. Oder glauben Sie, dass es irgendwann mal keine Konflikte mehr gibt?

 

Was ist ein Mediator?

Im europäischen Vergleich liegt Deutschland allerdings noch weit hinter anderen EU-Staaten, wo die Vermittlung durch Mediatoren vielfach schon integraler Bestandteil vieler wirtschaftlicher oder sozialer Prozesse ist. So werden beispielsweise in den Niederlanden bereits seit Jahren Mediationsverfahren staatlich gefördert und in Großbritannien gibt es sogar eine gesetzliche Regelung, dass familiäre Streitigkeiten zunächst bei einem Mediator landen, bevor ein Rechtsanwalt mit dem Problem betraut wird.

In Österreich trat im April ein Zivilrechtsmediationsgesetz in Kraft, das für Mediatoren berufsrechtliche Dinge wie Honorarfragen klärt. In Deutschland bieten mittlerweile jedoch immer mehr Institute und auch Universitäten Ausbildungswege an. Der Nachteil: Noch ist der Beruf des Mediators lediglich eine Weiterbildung beziehungsweise eine Zusatzqualifikation und somit nicht in den (universitären und Berufs-) Alltag integriert, daher müssen Teilnehmer selbst in die Tasche greifen. Manchmal werden die anfallenden Kosten jedoch von Arbeitgebern, die Wert auf Konfliktlösungen innerhalb ihres Betriebes legen, getragen.
Die Auswahl eines Institutes sollte jedoch mit Bedacht erfolgen, denn noch ist in Deutschland nicht klar geregelt, wer sich Mediator nennen darf. Verschiedene Vereine wie der Bundesverband Mediation oder die Deutsche Gesellschaft für Mediation setzen sich jedoch für grundlegende Standards ein, um eine Qualitätssicherung zu wahren.

Die neutralen Mediatoren regeln außergerichtlich Konflikte zum Beispiel in Scheidungsangelegenheiten oder bei Wirtschafts- und Umweltstreitigkeiten. Für die Klienten ist diese Art der Konfliktlösung die preisgünstigste Art, sich aus der Affäre zu ziehen.

In Deutschland ist dieser Beruf seit den 90er Jahren bekannt und findet zunehmend größeres Interesse. Die Mediation soll die Konfliktparteien unterstützen, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Dabei wird nicht die Schuldfrage geklärt, sondern lediglich ein Weg zur Einigung gesucht.

Mediatoren haben folgende Aufgaben:

  • Verhandlungseröffnung,
  • Herausarbeiten der unterschiedlichen Standpunkte beider Parteien,
  • Ermittlung der tatsächlichen Bedürfnisse mithilfe der Kontrahenten,
  • Erarbeitung von Lösungsansätzen,
  • Schriftliches Festhalten des Lösungskonzeptes,
  • Rechtliche Absicherung dieser Lösung.

Berufliche Voraussetzungen

Prädestiniert für den Beruf des Mediators sind Juristen und psychosoziale Berufsgruppen, die sich zum Mediator weitergebildet haben. Aber auch ein Studium der Psychologie, Wirtschaftswissenschaften, Sozialwissenschaften, Sozialpädagogik, Theologie oder Kommunikationswissenschaften schaden nicht als Einstiegsvoraussetzung. Eine Fortbildung wird beispielsweise an der Fernuniversität Hagen angeboten.

Im Bereich Wirtschaftsmediation bilden die regionalen IHKs aus. Controller, Personal- und Organisationsentwickler/innen, oder Unternehmensberater/innen mit persönlichen Eigenschaften wie Geduld, Einfühlungsvermögen, Beharrlichkeit sowie einem gewissen Maß an Lebenserfahrung gelten für diesen Beruf als besonders geeignet.


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