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Der Ausbildungsbetrieb - Der praktische Teil der Ausbildung


Wissenswertes zum Ausbildungsbetrieb


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Ausbildungsbetrieb

Im Ausbildungsbetrieb werden dem Auszubildenden die praktischen Kenntnisse der Ausbildung vermittelt. Je nach Betrieb und Branche kann der Ausbildungsverlauf natürlich sehr unterschiedlich sein.

Einen Überblick über das, was im Ausbildungsbetrieb gelernt werden sollte, finden Sie auf dieser Seite.

Bei der Ausbildung hat der Betrieb die Ausbildungsordnung und das Berufsbildungsgesetz zu beachten. Wichtig ist, dass der Ausbildungsrahmenplan eingehalten wird. Sind die Auszubildenden noch keine 18 Jahre alt, sind außerdem die Vorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes einzuhalten.

Aufgabe des Ausbildungsbetriebes ist es, dem Auszubildenden alle zum Erlernen des Berufes notwendigen und wichtigen Kenntnisse und Fertigkeiten in der Praxis zu vermitteln. Dazu sollte der Auszubildende verschiedene Abteilungen des Betriebes durchlaufen. Abteilungen die eine zukünftige Bürokauffrau unbedingt kennen lernen sollte sind das Rechnungswesen und die Personalabteilung. Die anderen Abteilungen sind optional, da die Tätigkeiten von Bürokaufleuten ja sehr vielfältig sind.

Während der Ausbildung sollten den Auszubildenden folgende Kenntnisse vermittelt werden:

  • wie man Bürotätigkeiten plant, organisiert und durchführt
  • welche bürowirtschaftlichen Arbeiten anfallen, z. B. Postbearbeitung, Registraturarbeiten, Führen von Karteien und Dateien
  • was man für die Buchführung wissen muss, z. B. wie Belege erfasst oder Kontokorrent-, Bestands- und Erfolgskonten geführt werden
  • wie man betriebliche Arbeitsaufgaben mit Hilfe von Bürokommunikationstechniken löst
  • welche Einsatzbereiche der Datenverarbeitung es für kaufmännische Anwendungen gibt
  • wie man die betrieblichen Arbeits- und Organisationsmittel handhabt, u. A. Büromaschinen und -geräte, Vordrucke und Vervielfältigungsgeräte
  • wie man Daten für die Erstellung von Statistiken beschafft, aufbereitet und darstellt, bzw. wie schon erstellte Statistiken ausgewertet werden
  • wie Texte formuliert und gestaltet werden, und wie man Textverarbeitungsgeräte handhabt
  • wie man Kosten und Erträge betrieblicher Leistungen darstellt
  • welche Aufgaben bei der Kostenrechnung zu erfüllen sind
  • welche Möglichkeiten der Personalplanung existieren
  • welche Vorgänge im Rahmen der Personalverwaltung zu bearbeiten sind, z. B. Bearbeitung von Bewerbungen oder Personalunterlagen
  • wie man die für die Entgeltabrechnung erforderlichen Daten erfasst und bearbeitet
  • wie der Arbeitsablauf bei der Auftrags- und Rechnungsbearbeitung aussieht
  • worauf es bei der Lagerhaltung ankommt, und wie der Materialbestand erfasst, geführt und kontrolliert wird

Eintrag des Ausbildungsverhältnisses bei der zuständigen IHK

Damit der Auszubildende die Prüfung überhaupt absolvieren kann, muss das Ausbildungsverhältnis nach Abschluss des Ausbildungsvertrages bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer bzw. bei Handwerksbetrieben bei der Handwerkskammer eingetragen werden.

Die Einhaltung des Ausbildungsrahmenplans wird durch die jeweiligen Kammern kontrolliert, daraus ergibt sich gegenüber den Betrieben eine Kontrollpflicht. Außerdem sind die Kammern für die Erstellung und Durchführung der Zwischen- und Abschlussprüfungen verantwortlich.


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